Desinfektion einer Fläche mit Handschuhen. Im Vordergrund eine Flasche mit Desinfektionsmittel.

Wischen oder sprühen? Flächen richtig desinfizieren

Das Wischen hat den Vorteil, dass keine Sprühwolken entstehen, die die Atemwege belasten könnten. Und die verwendeten Desinfektionsmittel sollten möglichst geringe Risiken bergen.

Vor kurzem haben wir schon über die Händedesinfektion geschrieben. Besonders in vielen medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Berufen gehört auch das Desinfizieren von Flächen zum Alltag. Wie bei der Händedesinfektion gilt hier: Auf die Auswahl und den richtigen Einsatz eines geeigneten Mittels kommt es an.

Was auf dem Markt erhältlich ist, kann in unterschiedlichem Maße die Haut und die Augen gefährden, die Atemwege belasten und Brandgefahr bergen. Grundsätzlich gilt: Es sollten immer Produkte ausgewählt werden, von denen ein möglichst geringes Risiko ausgeht. Das betrifft nicht nur die Inhaltstoffe, sondern auch die Anwendungsform.

Besser wischen als sprühen

Eine Wischdesinfektion anstelle der Sprühdesinfektion entlastet die Atemwege. Denn beim Wischen entstehen keine Sprühwolken, die eingeatmet werden können. Werden Beschäftigte, wie es Pflicht ist, regelmäßig unterwiesen, steht dem richtigen Umgang mit Desinfektionsmitteln nichts im Weg – und Gesundheitsgefahren bleiben auf minimalem Niveau.

Denken Sie beim Umgang und Kontakt mit Gebrauchslösungen immer daran, geeignete Schutzhandschuhe zum Schutz Ihrer Haut zu tragen.

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 Foto: BGW/Werner Bartsch

2 Kommentare zu “Wischen oder sprühen? Flächen richtig desinfizieren”

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