Teilbeschichtete Schutzhandschuhe aus Textil eignen sich zum Hautschutz im Sommer (Gartenarbeit)

Hautschutz im Sommer: Tipps bei Sonne, Schmutz und mehr

In der warmen Jahreszeit muss die Haut ein paar Extra-Strapazen aushalten – nicht nur beim Sonnen, sondern etwa auch bei der Gartenarbeit. Hier sind ein paar einfache und wirksame Tipps für den Hautschutz im Sommer.

Sicherlich haben Sie es schon gemerkt: Wir empfehlen im Haut-Blog öfter das Tragen von Handschuhen bei hautgefährdenden Tätigkeiten. Deshalb lautet unser erster Ratschlag:

Handschuhe tragen

Teilbeschichtete Schutzhandschuhe aus Textil halten im Sommer zum Beispiel bei der Gartenarbeit, Renovierungen oder Fahrradreparaturen den Schmutz von der Haut fern. Außerdem schützen solche Handschuhe, die es in verschiedenen Stärken gibt, vor Verletzungen.

Für das Hantieren mit Reinigungsmitteln und anderen Alltagschemikalien empfehlen sich chemikalienbeständige Schutzhandschuhe. Allerdings sollte man flüssigkeitsdichte Handschuhe nur so lange wie erforderlich tragen, denn auch die Feuchtigkeit durch das Schwitzen belastet die Haut.

Hände schonend waschen

Waschen Sie Ihre Hände möglichst schonend. Lauwarmes Wasser entzieht der Haut nicht so viel Fett wie heißes Wasser. Verwenden Sie am besten eine pH-hautneutrale Waschlotion. Sie schadet dem schwach sauren Film auf der Hautoberfläche, der Bakterien abwehrt, weniger als eine alkalische Seife. Auf den Einsatz von Bürsten und groben Reinigungspasten sollten Sie verzichten, diese rubbeln die Schutzschicht der Haut zusätzlich ab.

Schmuck ablegen

Schmuck an Händen und Unterarmen erhöht bei vielen manuellen Tätigkeiten die Unfallgefahr. Außerdem setzt sich leicht Schmutz darunter fest, der die Haut reizen kann. Am besten legt man solche Accessoires vor Tätigkeitsbeginn ab. Das gilt übrigens auch für das Händewaschen.

Hände eincremen

Um sich von Strapazen wie dem Kontakt mit Feuchtigkeit oder mechanischen Belastungen richtig zu erholen, braucht die Haut Unterstützung. Das leisten Pflegemittel mit rückfettenden Substanzen. Am besten trägt man sie sowohl nach der Tätigkeit als auch abends vor dem Schlafengehen auf. Denn über Nacht kann die Creme – oder auch Lotion – ungestört einwirken.

Auf Sonnenschutz achten

Vergessen Sie den Sonnenschutz nicht! Am intensivsten ist die Strahlung zwischen 11 und 15 Uhr. Manche Fachleute nennen sogar den Zeitraum von 11 bis 16 Uhr, in dem man am besten längere Aufenthalte in der Sonne meidet. Aber auch jenseits dieses Zeitfensters braucht die Haut einen wirksamen Schutz vor UV-Strahlung. Hier erfahren Sie, welche Tipps insbesondere bei der Arbeit in der Sonne wirklich helfen.

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Foto: BGW/ Joy Kröger

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