Junge Frau im Winter schaut auf einem Spaziergang auf ihr Smartphone

Haut im Winter, Teil 1: cremen, reinigen, schützen

So halten Sie Ihre Haut trotz kühler Temperaturen und trockener Heizungsluft fit: Im Winter dürfen Cremes mehr Fett enthalten. Auch beim Reinigen und beim Thema Handschuhe gibt es jetzt einiges zu beachten.

Fetthaltige Cremes in der Freizeit – keine Gels

Die Haut wird im Winter ganz schön beansprucht und trocknet schneller aus als im Sommer. Das liegt auch an den Talgdrüsen, die bei Kälte ihre Produktion reduzieren. Dadurch fehlen der Haut wichtige Fette. Deshalb gilt für die Freizeit: Im Winter sind besonders fetthaltige Cremes mit pflanzlichen Ölen und Harnstoff (Urea) die richtige Wahl. Wasserbasierte Gels und Lotionen trocknen die Haut jetzt nur zusätzlich aus. Cremes sollten möglichst keine Duft- oder Konservierungsstoffe enthalten – Allergiegefahr.

Syndets: hautneutrale Alternative zu Seifen

Schonend reinigen Sie Ihren Körper mit sogenannten Syndets – einer hautschonenden, pH-hautneutralen Alternative zu herkömmlichen Seifen. Verwenden Sie zum Abspülen lauwarmes Wasser. Für das Gesicht wählen Sie – passend zum Hauttyp – Emulsion, Gel oder Reinigungsmilch. Ein- bis zweimal die Woche entfernen Sie mit einem Peeling Unreinheiten und abgestorbene Hautschüppchen. Auch hier gibt es viele verschiedene Produkte. Jetzt im Winter sollten Sie auf hautschonende Produkte wie Creme- oder Enzym-Peelings zurückgreifen.

Handschuhe: bei Kälte und auf der Arbeit sowieso

Beim Schlittschuhlaufen oder dem Weihnachtsmarktbesuch sollten Sie jetzt an Handschuhe denken – und wie immer auch bei der Arbeit in vielen Berufen, etwa des Gesundheitsdienstes und der Wohlfahrtspflege: Gerade im Winter ist die Haut stark beansprucht. Darum ist sie jetzt sorgfältig vor Wasser und Reinigungsmitteln zu schützen, die ihren Schutzmantel angreifen. Wenn die Arbeit mit Handschuhen mal länger als 20 Minuten dauert, helfen Baumwollhandschuhe zum Darunterziehen, denn sie saugen den Schweiß auf und halten die Hände länger trocken. Das gilt übrigens auch für Feuchtarbeiten in der Freizeit, etwa beim Putzen.

Hier geht’s zu Teil 2 “Haut im Winter”: rund um die Uhr gut gepflegt.

Foto: fotolia/zokic

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